Berliner Festspiele

© Magdalena Lepka: Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele  

© Kordula Rüter  

 

Seit 2001 sind die Berliner Festspiele in einem der herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne beheimatet. Das heutige Haus der Berliner Festspiele wurde 1963 als „Theater der Freien Volksbühne“ unter der Intendanz Erwin Piscators eröffnet und zählt neben der Deutschen Oper Berlin zu den bekanntesten Entwürfen des Berliner Architekten Fritz Bornemann. Von einem Garten umgeben, öffnet sich das Theatergebäude mit einer großzügigen Glasfassade der Stadt. Im Inneren setzt sich das demokratische Architekturideal der Nachkriegsmoderne fort: Das Geschehen auf der Bühne ist von allen Plätzen aus gleichermaßen gut sicht- und hörbar. Als Zentrum der Festivals und Programmreihen präsentiert das Haus der Berliner Festspiele ganzjährig Inszenierungen, Konzerte und Lesungen internationaler Künstlerinnen und Künstler.

Kontakt

Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
10719 Berlin

Tel +49 30 254 89-0
Fax +49 30 254 89-111 

E-Mail 

www.berlinerfestspiele.de 

 

Kasse im Haus der Berliner Festspiele

Montag bis Samstag von 14.00 – 18.00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten während der Festivals.

Die Tages- bzw. Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. In dieser Zeit gibt es keinen Vorverkauf.

Eine Institution, zwei Häuser, hundert Formate

Die Berliner Festspiele sind ein moderner Kulturveranstalter mit einer einzigartigen Struktur – sie realisieren parallel sowohl Ausstellungen im Martin Gropius Bau als auch Aufführungen in ihren Festivals, Akademieprogrammen und Gastspielreihen. Das hieraus entstehende Zusammenspiel unterschiedlicher Kunstformen ist einzigartig und für die Entwicklung der Gegenwartskünste in höchstem Maße signifikant. Zeitgenössisch in der Perspektive, international im Anspruch und im Format exzeptionell – durch diese Mischung haben sich die Eigen- und Koproduktionen der Festspiele in der Welt der Kunst einen guten Namen erworben, ihre Veranstaltungen sind fester Bestandteil des europäischen Kulturkalenders. Festivals wie MaerzMusik, Foreign Affairs, das Theatertreffen, Jazzfest Berlin und Musikfest Berlin sind genauso wie die großen Werkschauen im Ausstellungshaus der Festspiele von hoher Qualität und setzen immer wieder Standards in der Präsentation der avancierten Kunst der Gegenwart, mit Schwerpunkten wie „Zwischen den Künsten“ und „Festivals als Zeitlabore“. Das Festspielpublikum hat sich in den letzten Jahren deutlich verjüngt, und auch die Festspiele selbst engagieren sich seit Jahrzehnten für die Förderung von Kindern und Jugendlichen.

© Kordula Rüter  

Die Berliner Festspiele werden gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.