Maxim Gorki Theater

© GORKI 

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DAS MAXIM GORKI THEATER BERLIN, nahe „Unter den Linden“ gleich hinter der Neuen Wache gelegen, wurde 1825-1827 auf Anregung Karl Friedrich Zelters von Karl Theodor Ottmer nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels als Konzertsaal für die Berliner Singakademie errichtet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg, unter den kulturpolitischen Vorzeichen der Nachkriegszeit, wurde mit der Wiedereröffnung ein Sprechtheater ins Leben gerufen, das 1952 programmatisch mit dem Namen Maxim Gorki versehen, Gegenwartstheater der DDR reprasentieren sollte. Im Laufe seiner Geschichte hat das Maxim Gorki Theater dies auf sehr unterschiedliche Weise immer getan.

Heute ist das Gorki das kleinste der Berliner Ensembletheater. Seit der Spielzeit 2013/2014 unter der künstlerischen Leitung von Shermin Langhoff und Jens Hillje, will sich das Gorki der heutigen Stadtgesellschaft in ihrer Vielfalt öffnen. Es geht um ANDERE Biografien, Herkünfte und Werdegänge, die in Berlin jetzt gelebt werden. Das Gorki prägen ein junges, internationales Ensemble mit 19 SchauspielerInnen, die drei HausregisseurInnen Yael Ronen, Nurkan Erpulat und Sebastian Nubling sowie die Hausautorin Marianna Salzmann.

Die Spielzeit 2013/2014 wurde mit dem interdisziplinären Ausstellungsparcours Berliner Herbstsalon eröffnet. 30 internationale Künstlerinnen erkundeten rund um das historische Areal des Gorki in ihren Arbeiten die Konstrukte Nation und Identität. Es folgten 13 Produktionen auf der großen Bühne, davon zahlreiche Uraufführungen: Darunter Nurkan Erpulats Inszenierung von Anton Tschechows Kirschgarten, die äußerst musikalisch vom letzten Heimatabend einer Gesellschaft kurz vor ihrem Ausverkauf erzählt. Mit Es sagt mir nichts, das sogenannte Drausßen inszenierte Sebastian Nubling die Uraufführung von einem Text der Schriftstellerin Sibylle Berg. Er zeigt eine beißend-komische Bestandsaufnahme der Gedankenwelt von vier wütenden jungen Frauen, die in einer furios chorischen und tänzerischen Performance das Publikum attackieren. Die Regisseurin Yael Ronen entwickelte gemeinsam mit dem Ensemble in einer Recherche das Stück Common Ground. Mit SchauspielerInnen, deren Familien einst aus Bosnien und Serbien nach Berlin kamen, ging sie auf die Suche nach einem im Krieg verschwundenen Heimatland.

Kontakt

Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Telefon: 030 20221-115
Fax: 030.20221-128  

E-Mail 

www.gorki.de 

 

Öffnungszeiten der Theaterkasse

Montag – Samstag 12:00 – 18:30 Uhr
Sonn-/Feiertage: 16:00 -18:30 Uhr

E-Mail: ticket@gorki.de

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Kaufen Sie einen Stuhl:

Matthias Beckmann
direktion@gorki.de
Tel. 030 20221-396

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Als zweite Spielstätte am Gorki gibt es seit der Spielzeit 2013/2014 das Studio Я. Dort ist das Kunstlerkollektiv Conflict Zone Arts Asylum ansäassig: Mit einem internationalen und interdisziplinären Programm hat sich das Studio Я die Aufmerksamkeit eines stetig wachsenden, politisch interessierten Publikums erspielt. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes präsentiert Conflict Zone Arts Asylum neben eigenen Projekten auch Arbeiten von KollegInnen aus Deutschland und der ganzen Welt.