Zukunftspreis des Berliner Sports

© SCHEIN 

27. Januar 2017

Andreas Geisel
Senator für Inneres und Sport in Berlin

Klaus Böger
Präsident Landessportbund Berlin

Sportmoderator Andreas Ulrich vom RBB im Gespräch mit
Dr. Marion Bleß, Vorstand LOTTO-Stiftung Berlin.
Rechts im Bild: Werner Kehren, BSR-Finanzvorstand

Andreas Ulrich im Gespräch mit
Nadine Falkowski-Koch, Vertreterin degewo

Sportmoderator Andreas Ulrich im Gespräch mit
Werner Kehren
, BSR-Finanzvorstand

Martin Seeber, Geschäftsführer Top Sportmarketing 
Andreas Ulrich, RBB 
Natascha Keller, Hockey-Olympiasiegerin
Klaus Böger, Präsident Landessportbund Berlin

1. Platz: TSV Spandau 1860
2012 rief der Verein mit dem Projekt „Bewegte Winterspielplätze“ ein vereinsoffenes
und kostenfreies Winter-Sportangebot für die ganze Familie ins Leben.

Durch die Zusammenführung von Familien und der Gesundheitsförderung ist das Projekt
eine echte Bereicherung für den Stadtteil und ein Musterbeispiel für die
ZUKUNFTSPREIS-Kategorien „Kinder- und Jugendsport“ und „Vereinsentwicklung“.
Prämiert mit 7.500 Euro

2. Platz: Wasserfreunde Spandau 04
Die Wasserfreunde Spandau 04 (3.600 Mitglieder) zeichnen sich durch ein Sportangebot auf allen Leistungsebenen aus. Das soziale Engagement des Vereins spiegelt sich u.a. im Projekt „Früher Schwimmen lernen“ wider, das bereits seit 2003 läuft.

Im Rahmen des Projekts werden junge Menschen sowohl körperlich als auch sozial durch gemeinsame Schwimmausbildung gefördert. Mittlerweile werden jährlich 72 pädagogische Einrichtungen bei der Schwimmausbildung unterstützt und damit 800 Kinder erreicht. Ein weiteres vorbildliches Engagement in den Bereichen „Kinder- und Jugendsport“ und „Vereinsentwicklung“.
Prämiert mit 5.500 Euro

Sportmoderator Andreas Ulrich vom RBB im Gespräch mit der
syrischen Schwimmerin Yusra Mardini, die bei den Wasserfreunden trainiert
und mit dem Team Refugee Olympic Athletes in Rio 2016 angetreten ist.

Klaus Böger, Präsident Landessportbund Berlin
Yusra Mardini
, Syrische Schwimmerin bei Wasserfreunde Spandau 04
Andreas Geisel
, Senator für Inneres und Sport in Berlin

3. Platz: Sporttreff Karower Dachse
Mit ihrem Projekt „IWO Berlin – eine Woche im Zeichen der Inklusion“ rückt der Verein das Thema Inklusion ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Das Projekt macht Inklusion erlebbar, ermöglicht einen Dialog mit Politik, Verwaltung und dem organisierten Sport, fördert die Vernetzung der Akteure und schafft wichtige Synergien. Ein tolles Projekt im Bereich der Integration und Inklusion. Prämiert mit 2.500 Euro.

 

3. Platz: Neuköllner Sportfreunde
Die „Inline Games“ sind ein rein ehrenamtlich organisiertes, internationales Event der Berliner Freestyle-Slalom-Skaterinnen und -Skater. Mit dem größten Freestyle-Skating-Turnier in ganz Deutschland misst sich Berlin mit Metropolen wie Moskau, Paris und Shanghai, wo jedes Jahr traditionell die besten Freestyle-Skaterinnen und -Skater der Welt aufeinandertreffen.

Die engagierten Mitglieder von Slalomplace bringen mit ihrem innovativen Projekt frischen Wind in den Berliner Rollsport und setzen sich dafür ein, ihren Sport populärer zu machen. Ein wertvoller Beitrag für die Berliner Sportlandschaft! Prämiert mit 2.500 Euro

5. Platz: Marzahner Volleyball-Club.
Der im Jahr 2000 gegründete Jugendverein setzt sich mit dem Projekt „Volleyball tut Mädchen gut“ dafür ein, Mädchen mit Migrationshintergrund aus Marzahn-Hellersdorf für den Verein zu gewinnen und durch das sportliche Miteinander Integration zu fördern. Thema Integration und Inklusion, prämiert mit 1.500 Euro 

6. Platz: Sportgemeinschaft NARVA Berlin.
Der in Friedrichshain-Kreuzberg beheimatete Verein hat mit dem „NARVA Schul-Cup“ eine Handball-Turnierserie für Schulen ins Leben gerufen, mit der er Kinder für den Handball begeistern und ihnen den Sprung in den Vereinssport ermöglichen möchte. Thema Kinder und Jugendsport.
Prämiert mit 1.500 Euro 

6. Platz: Sportgemeinschaft NARVA Berlin.
Der in Friedrichshain-Kreuzberg beheimatete Verein hat mit dem „NARVA Schul-Cup“ eine Handball-Turnierserie für Schulen ins Leben gerufen, mit der er Kinder für den Handball begeistern und ihnen den Sprung in den Vereinssport ermöglichen möchte. Thema Kinder und Jugendsport.
Prämiert mit 1.500 Euro 

7. Platz: SV Askania Coepenick.
Der Verein mit 300 Mitgliedern entwickelte gemeinsam mit dem Sportamt Treptow und in Zusammenarbeit mit Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die „ESS-Energie Effizienz im Sport“-Kampagne, welche das Ziel hat, das Nutzerverhalten durch Energiebewusstsein zu beeinflussen. Thema Umwelt, prämiert mit 1.000 Euro

8. Platz: DLRG Steglitz-Zehlendorf.
DLRG Steglitz-Zehlendorf schuf nach ca. zehnjähriger Auszeit im Rettungssport innerhalb eines Jahres alle Voraussetzungen für die „Wettkampfgruppe – Spaß am Schwimmen“, welche die Förderung junger, leistungsstarker Schwimmerinnen und Schwimmer zum Ziel hat.
Thema Vereinsentwicklung, prämiert mit 1.000 Euro

8. Platz: DLRG Steglitz-Zehlendorf.
DLRG Steglitz-Zehlendorf schuf nach ca. zehnjähriger Auszeit im Rettungssport innerhalb eines Jahres alle Voraussetzungen für die „Wettkampfgruppe – Spaß am Schwimmen“, welche die Förderung junger, leistungsstarker Schwimmerinnen und Schwimmer zum Ziel hat.
Thema Vereinsentwicklung, prämiert mit 1.000 Euro

Bühnenprogramm

Bühnenprogramm

Bühnenprogramm

Dr. Herbert Dierker, Leiter der Sportabteilung,
Senatsverwaltung für Inneres und Sport, 
Syrische Schwimmerin Yusra Mardini.

Yusra Mardini, Syrische Schwimmerin

Eine Geschichte für Hollywood: Yusra Mardini schwimmt von Syrien nach Rio

Weitere Info unter www.n-tv.de

Dr. Marion Bleß
Vorstand LOTTO-Stiftung Berlin

 

„Bewegte Winterspielplätze“

Innovative Idee des TSV Spandau 1860 gewinnt den Zukunftspreis 2016

 

BERLIN. Der ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS geht in diesem Jahr nach Spandau: Für sein Projekt „Bewegte Winterspielplätze“ wurde der TSV Spandau 1860 am 27.01.2017 im Roten Rathaus ausgezeichnet. Der Verein setzte sich gegen 59 Mitbewerber durch und kann sich über 7.500 Euro Preisgeld freuen. Insgesamt würdigte der Landessportbund Berlin (LSB) die Ideen der Vereine mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Die Sieger wurden u.a. von Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport in Berlin, und LSB-Präsident Klaus Böger geehrt.

 

Platz zwei und 5.500 Euro gehen an die Wasserfreunde Spandau 04 für ihre Kooperation mit pädagogischen Einrichtungen zur Förderung junger Menschen durch gemeinsame Schwimmausbildung. An der Preisverleihung nahm auch die syrische Schwimmerin Yusra Mardini teil, die bei den Wasserfreunden trainiert und mit dem Team Refugee Olympic Athletes in Rio angetreten ist.

Den doppelt besetzten dritten Platz (jeweils 2.500 Euro) teilen sich die Karower Dachse mit dem Inklusions-Projekt „IWO Berlin – eine Woche im Zeichen der Inklusion“ sowie die Skater-Gruppe Slalomplace der Neuköllner Sportfreunde mit ihrem internationalen Freestyle-Skating-Turnier „Inline Games“.

 

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport in Berlin, sagte anlässlich der Verleihung: „Sportvereine sind ein Abbild unserer Gesellschaft. Sie stehen für die Werte, die uns allen wichtig sind: Respekt, Toleranz, friedliches Miteinander trotz Wettkampf. Die Menschen in den Vereinen reagieren immer auch auf die Veränderungen in der Gesellschaft; sie integrieren und leisten dadurch einen wertvollen Beitrag. Dafür sollten wir alle dankbar sein.“

LSB-Präsident Klaus Böger: „Im Berliner Vereinssport gibt es ein enormes kreatives und innovatives Potenzial. Das beweisen die 60 Bewerbungen und vor allem die Preisträger. Sie haben bemerkenswerte Ideen in unterschiedlichen Bereichen wie Integration, Kinder-, Jugend- und Gesundheitssport entwickelt. Damit leisten sie in einer Zeit des Wandels und Umbruchs eine hervorragende Arbeit zur Entwicklung und Stabilisierung unserer demokratischen Gesellschaft. Dafür gilt ihnen großer Dank. Ich danke auch den Sponsoren des Zukunftspreises. Mit ihrer großzügigen Unterstützung können die Vereine wieder neue Projekte finanzieren und zeigen, dass Sport im Verein am schönsten ist.“

Von Mitte Juli bis Ende Oktober 2016 waren die 2.000 Berliner Sportvereine und 51 Verbände wieder aufgerufen, sich beim Landessportbund Berlin um den ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS zu bewerben. Die eingereichten Konzepte und Projekte wurden nach ihrem Beitrag zur Vereinsentwicklung, ihrer Nachhaltigkeit, ihrer Originalität, des personellen und zeitlichen Einsatzes sowie der Kommunikations- und Öffentlichkeitswirkung bewertet. Zudem wurden die allgemeine Vereinsarbeit, die Mitgliederzahl und deren Entwicklung, die finanzielle Ausstattung des Vereins sowie die Teilnahme an anderen Wettbewerben und weitere prämierte Projekte bei der Entscheidung berücksichtigt. Wie im Jahr zuvor konnten beim ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS Vertreter der Vereine mit den zwölf besten Projekten die Jury mit einer Präsentation ihrer Ideen überzeugen.

Insgesamt wurden mit Hilfe der Berliner Stadtreinigung (BSR), der LOTTO-Stiftung Berlin, REMONDIS und der degewo AG 25.000 Euro Preisgeld an die Gewinnervereine vergeben. Die ausgezeichneten Vereine haben die Preise gemäß ihrer Satzung zu verwenden. Eine Überprüfung der Mittelverwendung erfolgt durch den Landessportbund.

 

JEWEILS 500 EURO ALS DANKESCHÖN ERHIELTEN DIE PLÄTZE 9 BIS 12:

FC Südsee, Berliner Leichtathletik-Verband, Sportclub Eintracht Berlin, Sportverein Luftfahrt Ringen.

 

Der ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS 2017 befindet sich bereits in Planung.

Die Bewerbungsphase wird voraussichtlich im Frühsommer starten.

 

Weitere Infos:

www.berlin-sport.de

 

 

 

 

 

TOP Sportmarketing Berlin GmbH
Olympiapark
Hanns-Braun-Str. Friesenhaus I
14053 Berlin

Tel.: (030) 30 11 186 – 23
Fax: (030) 30 11 186 - 20

Email: kontakt@topsportberlin.de
Web: www.topsportberlin.de

www.berlin-sport.de

Sponsoren

 

Insgesamt wurden mit Hilfe der Berliner Stadtreinigung (BSR), REMONDIS, der LOTTO-Stiftung Berlin, und der degewo AG 25.000 Euro Preisgeld an die Gewinnervereine vergeben.

 

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Mit rund 5.200 Beschäftigten zählt die BSR zu den größten Arbeitgebern Berlins.

Berlin sauber halten und unsere Stadt mitgestalten – ökologisch, wirtschaftlich, sozial. So tragen wir dauerhaft zur Sauberkeit, Lebensqualität und Nachhaltigkeit bei. In wenigen Worten ist damit umrissen, was wir tun. Dies erreichen wir, weil wir uns täglich für Berlin ins Zeug legen.

 

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REMONDIS zählt zu den weltweit größten Dienstleistern für Recycling, Service und Wasser. Die Unternehmensgruppe ist in Europa, Afrika, Asien und Australien mit ihren umfassenden Aktivitäten für eine nachhaltige Rohstoff- und Wasserversorgung präsent.

 

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Die LOTTO Stiftung Berlin verwaltet und verteilt seit dem die ihr gemäß § 6 des DKLB-Gesetzes zur Verfügung stehenden Mittel. Sie verfolgt gemeinnützige Zwecke und fördert ausschließlich soziale, karitative, dem Umweltschutz dienliche, kulturelle, staatsbürgerliche, jugendfördernde und sportliche Vorhaben durch Gewährung von Zuwendungen.

 

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degewo ist das größte Berliner Wohnungsunternehmen und Anbieter von Mietwohnungen, Studenten- und Azubiwohnungen, Eigentumswohnungen, Apartments, Gästewohnungen, Wohneigentum, Baugrundstücken, Einfamilienhäuser und Reihenhäuser in Berlin.