Max Beckmann und Berlin

 

Berlinische Galerie vom 20. November 2015 bis 15. Februar 2016

Max Beckmann, Quappi mit Papagei, 1936
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
© VG BILD-KUNST, Bonn, 2015

Max Beckmann, Selbstbildnis Florenz, 1907
Privatsammlung in der Hamburger Kunsthalle / bpk
Foto: Elke Walford, © VG BILD-KUNST Bonn, 2015

Max Beckmann, Doppelbildnis Max Beckmann und Minna Beckmann-Tube
1909, Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum
© VG BILD-KUNST Bonn, 2015

Max Beckmann, Die Straße (Teil einer großformatigen Straßenszene,
die Beckmann 1928 zerschnitten hat),
1914, Berlinische Galerie, © VG BILD-KUNST Bonn, 2015

 

Aus Anlass ihres vierzigjährigen Bestehens lenkt die Berlinische Galerie mit der Ausstellung Max Beckmann und Berlin die Aufmerksamkeit auf die entscheidende Rolle, die die Stadt im Leben und Werk des Künstlers spielte. Der Kunsthistoriker und Zeitgenosse Max Beckmanns Julius Meier-Graefe brachte das Verhältnis von Künstler und Stadt 1924 auf den Punkt: „Max Beckmann ist das neue Berlin.“ Die Bedeutung der Stadt Berlin für die Kunst Beckmanns wird erstmalig in einer Ausstellung thematisiert und umfassend dargestellt.

 

Die Berlinische Galerie illustriert in der großen Beckmann-Schau die enge Verbindung des Künstlers zu Berlin. In der Ausstellung werden Werke Beckmanns gezeigt, die in Berlin entstanden, die inhaltlich mit der Stadt verknüpft sind oder die in großen Ausstellungen in Berlin vertreten waren und die Kunstszene Berlins mitgeformt haben. Selbstbildnisse aus den unterschiedlichen Schaffensphasen geben Aufschluss über die künstlerischen Probleme und Fragen, mit denen der Künstler jeweils befasst war, und lassen Schlüsse auf seine Lebenssituation sowie sein Selbstverständnis als Künstler zu. Werke von Zeitgenossen Beckmanns, etwa aus dem Umfeld der Berliner Secession, der Neuen Secession oder der Neuen Sachlichkeit beleuchten schlaglichtartig die lebendige und vielfältige Kunstszene Berlins der 1910er, 1920er und frühen 1930er Jahre. Neben Werken aus der eigenen Sammlung werden Leihgaben aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Ausstellung vertreten sein.

 

Die Ausstellung begleitet ein umfassender Katalog, der in deutscher und englischer Sprache erscheint und der den Stand der Forschung zu Max Beckmann und Berlin spiegelt. Ausstellung und Katalog werden ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Förderverein Berlinische Galerie e.V.

BERLINISCHE GALERIE
Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstr. 124-128
10969 Berlin

Tel +49 (0)30-789 02-600
Fax +49 (0)30-789 02-700

Öffnungszeiten:

Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Eintrittspreise:

Tageskarte: 10 Euro / ermäßigt: 7 Euro. Jeden 1. Montag im Monat: 6 Euro. Freier Eintritt bis 18 Jahre.

www.berlinischegalerie.de

Ausstellung

 

Max Beckmann, Doppelbildnis Max Beckmann und Minna Beckmann-Tube, 1909, Stiftung Moritzburg – Kunstmuseum, © VG BILD-KUNST Bonn, 2015